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Schlafstörungen verstehen: Ursachen und  allgemeine Behandlungsansätze

Änderung ggü. Originalentwurf: Cannabis-Wirkversprechen entfernt. Allgemeiner Aufklärungsartikel zu  Schlafstörungen. 

Wörter: ~~850 

Wie verbreitet sind Schlafstörungen? 

Schlafstörungen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden in der  Bevölkerung. Studien gehen davon aus, dass ein erheblicher Anteil der erwachsenen  Bevölkerung zumindest gelegentlich unter Ein- oder Durchschlafproblemen leidet, wobei ein  kleinerer, aber relevanter Teil von chronischen, das heißt länger als drei Monate anhaltenden 

Schlafstörungen betroffen ist. Diese treten häufig gemeinsam mit anderen Erkrankungen wie  chronischen Schmerzen, Angststörungen oder Depressionen auf. 

Was passiert bei gestörtem Schlaf? 

Der menschliche Schlaf-Wach-Rhythmus wird von einer Vielzahl körpereigener Systeme  reguliert, darunter die innere biologische Uhr und verschiedene Botenstoffsysteme im Gehirn.  Gesunder Schlaf durchläuft mehrere Phasen – von leichtem Schlaf über Tiefschlaf bis zum  REM-Schlaf, in dem die meisten Träume stattfinden. Störungen können sich in  Einschlafproblemen, häufigem nächtlichem Aufwachen, vermindertem Tiefschlafanteil oder  besonders belastenden, intensiven Träumen äußern und die erholsame Funktion des Schlafs  erheblich beeinträchtigen. 

Mögliche Ursachen 

Schlafstörungen können vielfältige Ursachen haben: psychischer Stress und Belastungen,  körperliche Erkrankungen, chronische Schmerzen, hormonelle Veränderungen oder auch  äußere Faktoren wie Lärm, unregelmäßige Schlafenszeiten oder intensive Bildschirmnutzung  vor dem Zubettgehen. Auch bestimmte Medikamente können den Schlaf beeinflussen. Eine  genaue Abklärung der individuellen Ursache ist die Voraussetzung für eine zielgerichtete und  wirksame Behandlung. 

Die Bedeutung von Schlafhygiene 

Neben der medizinischen Abklärung möglicher Grunderkrankungen spielt die sogenannte  Schlafhygiene eine wichtige Rolle: regelmäßige Schlafenszeiten, ein abgedunkeltes und  ruhiges Schlafzimmer, der Verzicht auf Koffein und intensive Bildschirmnutzung am Abend  sowie ausreichende körperliche Bewegung am Tag können bei leichteren Schlafstörungen  bereits eine deutliche Verbesserung bewirken. Bei anhaltenden oder schweren  Schlafproblemen reichen solche Maßnahmen jedoch häufig nicht aus. 

Wann sollte man professionelle Hilfe suchen? 

Wenn Schlafprobleme über einen längeren Zeitraum – in der Regel mehr als vier Wochen – bestehen und den Alltag, die Leistungsfähigkeit oder die Stimmung deutlich beeinträchtigen,  empfiehlt sich ein Gespräch mit dem Hausarzt. Dieser kann mögliche körperliche oder  psychische Ursachen abklären und gegebenenfalls an eine spezialisierte schlafmedizinische  Einrichtung oder andere Fachrichtungen überweisen, etwa wenn der Verdacht auf eine  organische Schlafstörung wie eine Schlafapnoe besteht. 

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine medizinische  Beratung dar. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker. 

Quellen: 

📚 Apotheken-Umschau (2025): Allgemeine Informationen zu Schlafstörungen. 

📖 Grotenhermen, F. (2023): Hanf als Medizin. AT Verlag, ISBN 978-3-03788-285-6

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